Beratungsunternehmen Carmen Seifert

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Supervision

Der Ursprung der Supervision liegt in den USA.

Ende des 19.Jh. stellte man ehrenamtliche Helfer hauptamtlichen Mitarbeitern der Sozialarbeit zur Seite. Das Spektrum der Unterstützung erweiterte sich bald auf die psychosozialen Aspekte der Hilfe, um die Helfer / Sozialarbeiter zu stärken, zu begleiten und ebenso ihre Arbeit zu verbessern. Damit war die Supervision sehr früh ein Qualitätssicherungs- und Qualitätsentwicklungsinstrument in der sozialen Arbeit.

Das wichtigste Instrument der Supervision ist die Reflexion von Arbeitssituationen. Dabei liegt der Fokus der SV auf der Schnittstelle von Person, Profession und Organisation. Im Mittelpunkt der SV steht die Person, Supervisand genannt, nicht der „Fall“. Seine Rolle und Persönlichkeit, seine Werte und Gefühle, seine Haltungen und Handlungen gegenüber den Kunden, Mitarbeitern und Vorgesetzten sind Gegenstand der Supervision.

Damit zielt Supervision auf eine höhere Professionalität und unterstützt die Entwicklung beruflichen Handelns.

Supervisor und Supervisand schauen gemeinsam von „oben“, unter Zuhilfenahme verschiedener Methoden und Strukturierungsmuster auf das Erlebte. Damit werden (mit Abstand) neue Zusammenhänge und Perspektiven sichtbar, die ihrerseits andere Zugänge und Handlungsalternativen ermöglichen.

Die Beziehung zwischen Supervisor und Supervisand ist geprägt von Freiwilligkeit und Verschwiegenheit sowie Kooperation. Supervision soll helfen, eigene Lösungen zu entwickeln und seiner Zielvision näher zu kommen.

 

Formen: Einzel-, Gruppen- und Teamsupervisionen